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Hochzeitsknigge: Wer bezahlt (traditionell) für was?

Ihr seid verlobt: beste Freund:innen, Kompliz:innen, Traumpartner:innen. Zeit, die große Sause zu planen! Die ersten Fragen, die ihr euch stellt, sind wahrscheinlich: „Wie viel wird das alles kosten?“, und „Wie sollen wir das alles bezahlen?“. Aber keine Panik. Mit unserem Budget-Tool könnt ihr einen Kostenüberschlag für eure Hochzeit erstellen und das Budget einteilen, damit ihr genau wisst, welcher Teil der Hochzeit wie viel kostet.

Einige Familien werden den frisch Verlobten anbieten, einen Teil der Kosten zu übernehmen, damit sie ihre Traumhochzeit feiern können. Dafür haben wir einen Hochzeitsknigge zusammengestellt, in dem wir erklären, wer (traditionell) welche Kosten übernimmt. So könnt ihr euch euer Budget ansehen, überlegen, welcher Teil wie viel kostet und euren Familien mitteilen, wer wofür wie viel beitragen kann. Letztendlich gilt, was immer für euch und eure Familie funktioniert, aber hiermit könnt ihr eure Überlegungen anfangen! 

Wer bezahlt traditionell für was?

Zuerst erklären wir, welche Kosten genau auf euch zukommen, aber wenn euch mehr interessiert, welcher Familienteil was übernehmen soll, könnt ihr das überspringen und direkt zu den Bulletpoints gehen.

Wer übernimmt die Verlobungsfeier? Traditionell übernimmt die Familie der Braut die Kosten für die Verlobungsfeier, weil diese sie auch traditionell ausrichtet, um die beiden Familien zusammenzuführen. Allerdings kann die Familie die Verlobungsfeier ausrichten, die sich anbietet. 

Wer übernimmt die Eheringe? Braut und Bräutigam komme normalerweise zu gleichen Teilen für die Eheringe auf. Der Bräutigam übernimmt den der Braut und anders herum. 

Wer übernimmt die Blumen? Der Brautstrauß sollte ein Geschenk des Bräutigams an die Braut sein, da sie seine Begleitung ist. Besonders romantisch veranlagte Bräutigame können Wildblumen für ihre Braut sammeln. Für die Blumendekorationen kommt normalerweise die Brautfamilie auf.

Wer zahlt die Kleider der Brautjungfern und Anzüge des Trauzeugen?Normalerweise übernehmen die Brautjungfern die Kosten selbst. Das Brautpaar übernimmt die Kosten für Sträuße und Blumen für die Frisuren. Falls ihr einen bestimmten Dresscode im Sinn hat, solltet ihr die Kosten dafür mitteilen. Und falls ihr ganz spezielle Wünsche habt, solltet ihr in Erwägung ziehen, euch an den Kosten zu beteiligen oder sie ganz zu übernehmen.

Und wie ist das mit dem Anzug für den Trauzeugen des Bräutigams? Normalerweise sollte der Trauzeuge für seinen eigenen Anzug aufkommen, es sie denn, er soll zu dem des Bräutigams passen oder ihr habt besondere Anforderungen. Wenn der Anzug maßgeschneidert werden soll, solltet ihr dafür die Kosten tragen. 

Wer bezahlt die hübschen Outfits für die Blumenkinder? Die Eltern der Blumenkinder bezahlen für deren hübsche Kleider oder Anzüge. Auch hier gilt: besprecht eure Vorstellungen mit den Eltern der Blumenkinder. Die Kosten für kleine Geschenke, Blumenkörbe, Blumenarmbänder und andere Accessoires für die Blumenkinder übernehmen Braut und Bräutigam.

Wer bezahlt die Unterbringung der Gäst:innen? Traditionell übernimmt jede Familie die Unterbringung der Gäst:innen auf ihrer Seite. Das hängt allerdings davon ab, was jede Familie bereit ist, zu übernehmen. Heutzutage zahlen die Gäste meistens für ihre eigene Unterbringung. Erwähnt das aber unbedingt in eurer Einladung!

Wer bezahlt den Jungesell:innenabschied? Hier gilt: lasst euch überraschen! Die Planung obliegt euren Trauzeug:innen und Freund:innen. Ihr müsst euch um nichts kümmern, das gilt auch in Bezug auf die Kosten.

Wer zahlt die Flitterwochen? Traditionell übernimmt der Bräutigam die Kosten für die Hochzeitsreise. Allerdings teilen sich heutzutage viele Paare die Kosten oder bitten um Beteiligung der Gäst:innen anstelle von Geschenken. Diese Tradition ist neu und liegt darin begründet, dass Brautpaare später heiraten und schon zusammenleben, bevor sie sich das Jawort geben. Im Umkehrschluss braucht das Paar wahrscheinlich weder einen neuen Toaster noch das 24-teilige Geschirrset.

Und jetzt zu unserem Spickzettel …

Braut schaut in den Spiegel und macht sich fertig

Braut und Familie der Braut:

  • Brautkleid und Accessoires
  • Braut-Outfits (Hochzeitsreise, Abschied)
  • Haar und Make-up, sowie andere Beauty-Behandlungen
  • Transport für Braut und Bräutigam von der Trauung zur Location
  • Fotografie und/oder Videografie
  • Blumen
  • Miete der Location und Dekorationen
  • Hochzeitstorte
  • Catering
  • Gastgeschenke
  • Getränke
  • Entertainment
  • Hochzeits-Schreibwaren
  • Verlobungsfeier
  • Hochzeitsversicherung
  • Übernachtung für enge Verwandtschaft
  • Geschenke für die Familie des Bräutigams

Bräutigam macht sich fertig mit Hilfe vom Freund

Bräutigam und Familie des Bräutigams:

  • Bräutigam Ausstattung
  • Bräutigam-Outfit (Abschied)
  • Transport des Bräutigams und Trauzeugen zum Ort der Trauung
  • Transport für Braut und Bräutigam von der Trauung zur Location
  • Einsteckblumen für Trauzeugen und Groomsmen
  • Gebühren für die standesamtliche oder kirchliche Trauung
  • Kirchengebühren, plus Extras wie Kirchenmusik und Glockengeläut
  • Standesamtgebühren und andere Gebühren
  • Reisepässe und Visas für die Flitterwochen
  • Anreise und Unterbringung in den Flitterwochen
  • Budget für die Flitterwochen
  • Reiseversicherung für die Flitterwochen
  • Geschenke für die Brautjungfern und Trauzeugen
  • Geschenke für die Brauteltern
  • Hochzeitsanzeige
  • Hotel für die Hochzeitsnacht

Das ist die traditionelle Aufteilung, aber da die Zeiten sich ändern, muss es bei euch nicht so aufgeteilt werden, sondern dient nur der Orientierung. Paare heiraten durchschnittlich später im Leben als früher, weshalb die finanzielle Situation eine andere ist.

Wie auch immer du und dein/e Partner:in euch entscheidet, behaltet mit unseren gratis Hochzeitsplaner-Tools den Überblick – es wird sich schon alles richten! Ihr könnt außerdem unsere gratis Bridebook App herunterladen! Eure Hochzeitsplanung könnte nicht einfacher sein.

Viel Spaß beim Planen!

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