Brautkleid-Trends 2027: die drei Looks, nach denen gerade jede Braut sucht

Die herbstliche Bridal Week ist vorbei, und die Brautkleid-Trends, die wir auf den Laufstegen gesehen haben, sind einige der tragbarsten seit Jahren. Bridebooks Head of Content, Zoe Burke, war live dabei, und drei Looks tauchten Show für Show immer wieder auf: eine taillierte, von Y2K inspirierte Silhouette, Capes anstelle von Schleiern und Hüte, die ihren Platz am Altar zurückerobern.

Brautkleid-Trends für 2027 und darüber hinaus

Hier ist alles, was du über die Brautkleid-Trends 2027 wissen solltest, und wie du sie zu deinen eigenen machst.

Y2K-Bräute: Korsetts, Zweiteiler und Capri-lange Röcke

Brautmodels auf dem Laufsteg in Korsett-Brautkleidern mit sichtbarer Schnürung.
Y2K-Brautkleider von Little Green Dress

Das Korsett war einer der meistdiskutierten Trends der Saison, und das aus gutem Grund. Ein strukturiertes Korsett-Brautkleid mit Bügeln erfüllt denselben Zweck wie die Oberteile, in die sich Bräute schon Anfang der 2000er verliebt haben: Es schnürt die Taille ein und gibt dem Kleid eine echte Architektur, ohne dass es dafür eine schwere Unterlage braucht.

Brautmodels auf dem Laufsteg in Korsett-Brautkleidern mit sichtbarer Schnürung.
Allure Bridals

Allure zeigte mehrere Varianten in der Kollektion, mit einem offen sichtbaren Korsett, das die Bügel zur Schau stellt, statt sie unter Stoff zu verstecken.

Auch zweiteilige Brautkleider waren in dieser Saison ein großes Thema. Korsett-Tops oder taillierte Oberteile wurden mit separaten Unterteilen kombiniert, darunter auch charmante Kombinationen aus Korsett und Hose, eine direkte Anspielung auf Y2K-Brautseparates.

Brautmodels auf dem Laufsteg in Korsett-Brautkleidern mit sichtbarer Schnürung.
Maison Madina

Little Green Dress griff das mit einem Zweiteiler mit Brauthose auf, während Allure und Maison Madina beide Korsett-und-Rock-Kombinationen zeigten, die sich zur Zeremonie zusammen und späterzur Feier separat  tragen lassen. Für alle, die ein Kleid für zwei Anlässe verwenden wollen, lohnt es sich, Brautseparates in die engere Auswahl zu nehmen.

Das Detail, auf das es sich zu achten lohnt, ist die Applikation: erhabene, strukturierte Motive, die ins Korsett oder Oberteil eingearbeitet sind und für Tiefe sorgen, ohne Farbe hinzuzufügen. Eine dezente Art, die Y2K-Referenz einzubringen, ohne Vergangenes 1:1 zu kopieren.

Capes: das Accessoire, das den klassischen Schleier ablöst

Braut in einem abnehmbaren Braut-Cape über einem eng anliegenden Kleid
Jane Aston, Richard Designs

Capes hatten diese Saison ihren großen Moment und traten Look für Look an die Stelle des Schleiers. Ein Braut-Cape sorgt für Dramatik und Bedeckung, ohne den Aufwand, Tüll bändigen zu müssen, und es wirkt von hinten fotografiert besonders schön – genau deshalb haben so viele Designer danach gegriffen.

Jane Aston und Richard Designs zeigten beide Capes als durchdachten Teil der Silhouette statt als nachträgliche Idee, mit klaren Linien, die sowohl über einem eng anliegenden Kleid als auch über einem volleren Rock funktionieren.

Nahaufnahme einer übergroßen Schleife an einem Braut-Cape.
Allure Bridals

Schleifen-Details waren der Accessoire-Nebentrend, der diese Saison direkt auf Augenhöhe mit den Capes stand. Allure und Rebecca Yoxall zeigten beide übergroße Schleifen, als Statement am Rücken eines Capes oder Kleids getragen, mit demselben grafischen Effekt wie ein Cape, nur ohne denselben Grad an Bedeckung. Wenn ein ganzes Cape zu viel des Guten sein sollte, ist eine Schleife die dezentere Version derselben Idee.

Nahaufnahme einer übergroßen Schleife an einem Braut-Cape.
Rebecca Yoxall

Praktisch gesehen lohnt sich ein Braut-Cape für alle, die in kälteren Gefilden heiraten, oder für alle, die sich die Dramatik einer Schleppe wünschen, ohne ihr Gewicht zu tragen. Viele Capes dieser Saison sind abnehmbar, sodass der große Moment beim Einzug möglich ist und man es später zum Tanzen einfach abnimmt.

Brauthüte: die Alternative zum Schleier, die keine Kopfbedeckung im klassischen Sinn ist

Braut mit breitkrempigem Brauthut statt Schleier, kombiniert mit einem schlichten Brautkleid.
Maison Madina

Die andere Alternative für eine  Kopfbedeckung dieser Saison hatte gar nichts mit Schleiern zu tun. Statt der skulpturalen Kopfbedeckungen, die schon seit ein paar Saisons kursieren, brachte diese Runde der Shows den Brauthut komplett zurück: ein breitkrempiger oder strukturierter Braut-Hut, anstelle eines Schleiers oder Kopfschmucks getragen.

Maison Madina zeigte ihn zweimal in der Kollektion, einmal zu einem minimalistischen und einmal zu einem aufwendiger verzierten Kleid gestylt, was einiges darüber aussagt, wie vielseitig der Look tatsächlich ist.

Es ist ein Trend mit echtem Crossover-Potenzial über die Zeremonie hinaus. Ein Brauthut funktioniert bei einer Hochzeit im Freien mit praller Sonne genauso gut wie bei einem Standesamt-Look, und er ist eine wirklich praktische Option für alle, denen ein Schleier im Weg ist. Denkt an Dua Lipa, Francesca Allen und einige mehr.

Im kommenden Jahr dürfte der Brauthut vor allem zu schlichteren, weniger verzierten Kleidern kombiniert werden, da er die stilistische Arbeit übernimmt, die sonst ein Statement-Schleier oder Kopfschmuck leisten würde.

Mach den Look zu deinem eigenen

Keiner dieser Looks ist Alles-oder-nichts. Ein Korsett mit Bügeln funktioniert genauso gut unter einem schlichten Rock wie zu einer Capri-Hose, eine Schleife kann das leisten, was ein ganzes Cape tut, nur mit einem Bruchteil der Dramatik, und ein Brauthut lässt sich für die Zeremonie gegen einen Schleier tauschen und für die Fotos wieder aufsetzen.

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Zoe Burke
Zoe Burke is Head of Brand at Bridebook, the UK’s leading wedding planning platform. With over 14 years of experience in the wedding industry, Zoe is a recognised expert on how couples plan, choose, and book their weddings - and how venues and suppliers can best support them. At Bridebook, Zoe leads the brand, content and social strategy, shaping the advice, tools and inspiration used by hundreds of thousands of couples each year. Her work focuses on helping couples feel confident and informed when making some of the biggest decisions of their lives - from choosing the right venue to navigating budgets, guest lists and modern wedding etiquette. Zoe is a regular media commentator on wedding trends, planning behaviours and the realities of the UK wedding industry. She has appeared on BBC Breakfast, BBC Radio 4, and BBC local radio, and has been quoted in national and international publications including The Times, Stylist, Cosmopolitan, Mail Online, The Knot, and more in her capacity as a wedding expert. She has also contributed expert commentary to several wedding books. During the COVID-19 pandemic, Zoe was appointed to the Government-backed UK Weddings Taskforce, where she helped shape national guidance and policy for weddings, representing the needs of both couples and wedding businesses during an unprecedented period for the industry. Today, Zoe combines real-world industry insight with data from Bridebook’s annual UK Wedding Report and planning tools to provide practical, trusted advice for couples and professionals alike. Her approach is grounded in one core belief: that planning a wedding should feel empowering, not overwhelming.
Letzte Aktualisierung: 28. Sep. 2026